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VHDL-AMS Hintergrund

Nachdem sich VHDL als standardisierte Sprache zur Beschreibung und Simulation von digitalen Schaltungen und Systemen etabliert hat, wollte man auch im analogen Bereich einen Standard schaffen.

1999 wurde die erste VHDL-AMS Version freigegeben. Mit ihr können neben der gemischten analogen, digitalen Simulation auch phsikalische Systeme beschrieben werden. Möglich wurde das durch die Einführung von Differentialgleichungen (DAEs = differential algebraic equations). Damit können zu den elektrischen auch mechanische, thermische und fluidische Systeme erfasst werden.
Dies ermöglicht eine komplette Systemsimulation, wie sie z.B. in der Automobilindustrie gebraucht wird.

Ebenfalls kann die Genauigkeit der Modelle, der Systemsimulationebene angepaßt werden. D.h. die Simulationsperformance auf oberster Ebene ist ausreichend hoch und detailierte Simulationen auf unterer Ebene können mit guter Genauigkeit durchgeführt werden.

Durch die Standardisierung können Modelle firmenintern oder auch extern zur Veranschaulichung, Weiterentwicklung oder für die Simulationsumgebung weiter gegeben werden.